
2003 hat die Bergische Universität Wuppertal den Vorlass des 1918 geborenen Industriedesigners Arno Kersting übernommen. Anhand von Entwürfen und Produkten, aber auch von Interviews, lässt sich exemplarisch veranschaulichen, wie sich in den Nachkriegsdekaden das Arbeitsfeld des Designers von der sog. Guten Form zum Industrial Design wandelte.
Kersting hat in den 1950er bis 1970er Jahren verschiedene Rollen eines »industriellen Formgebers« durchgespielt. Er arbeitete ab 1945 zusammen mit seinem Vater Walter Maria Kersting und seinen drei Brüdern in einem privaten Büro in Waging, wurde 1952 von den Fordwerken in Köln aufgefordert, ein »Stylingdepartment« für Kraftfahrzeuge aufzubauen und zu leiten, um dann nach 1958 wieder in einer eigenen Agentur für viele namhafte Firmen wie Mannesmann, WMF, Hutschenreuther, Alpina, Leybold Heraeus zu entwerfen.
Am 24. Dezember 2008 wird Arno Kersting 90 Jahre alt. Die Bergische Universität ehrt den Industriedesigner mit einer Studioausstellung und einem vorweihnachtlichen Umtrunk.
Eröffnung
16.12. 2008 um 17.00 Uhr, Hintere Galerie im Kolkmannhaus, Hofaue 51– 55, 42103 Wuppertal
Es sprechen Prof. Dr. Gerda Breuer, Bergische Universität Wuppertal und Dipl. Des. Cornelia May
Laufzeit der Ausstellung
17.12.2008 bis 1.2.2009 geöffnet Sa. und So. von 11 bis 16 h und nach Vereinbarung · geschl. am 27/28.12.2008 und 3/4.01.2009
UPDATE (21.12.2008): Die Bilder der Ausstellungseröffnung vom 16.12.2008 sind hinzugefügt!
Eine Ausstellung des Fachgebietes Kunst- und Designgeschichte der Bergischen Universität Wuppertal in der hinteren Galerie im Kolkmannhaus.
Bergische Universität Wuppertal
Fuhlrottstraße 10
42119 Wuppertal
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