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In zeitlicher Abfolge in diesem Artikel die Reaktionen in der Presse …

15.07.2009

Radio Wuppertal berichtet:
Aus für Kommunikationsdesign

Die Wuppertaler Uni gibt ihren renommierten Studiengang Kommunikationsdesign auf. Zum Wintersemester werden zum letzten Mal neue Studenten aufgenommen. Einen Grund nannte die Uni nicht. Der Studiengang hatten in den letzten Jahren immer wieder für Schlagzeilen gesorgt. Unter anderem, weil sich die Professoren erst nach langem Streit auf die Umstellung von Diplom auf Bachelor einigen konnten. Und vergangenen Monat hatten Kommunikationsdesign-Studenten vor der Hochschulleitung demonstriert, weil sie sich benachteiligt fühlten. Damals hatte Uni-Rektor Lambert Koch den Studiengang noch als zukunftsträchtig bezeichnet.

Gefunden und im selben Wortlaut nachzulesen hier:
www.radiowuppertal.de

Die WZ schreibt:
Uni schließt Studiengang für Designer
Das Fach Kommunikations-Design wird es bald in Wuppertal nicht mehr geben.

Wuppertal. Am Dienstagmorgen erreichte das Fach Kommunikationsdesign an der Bergischen Uni die gute Nachricht: Das Projektseminar „Markenzauber“ ist für den Designpreis NRW nominiert worden. Eine Auszeichnung mehr für einen mit Preisen verwöhnten Studiengang. Am Nachmittag folgte dann nach einer Sitzung des Hochschulrates die schlechte Nachricht: Das Fach Kommunikationsdesign wird eingestellt – ersatzlos. Die letzten Einschreibungen sind zum Wintersemester 2009/10 möglich. Alle Studenten können ihr Studium an der Bergischen Uni abschließen, das Fach wird es also noch fünf Jahre in Wuppertal geben. Allerdings soll eine engere Kooperation zur Folkwang Hochschule gesucht werden.
Eine offizielle Begründung für das Aus des Studiengangs, der in der Tradition des berühmten Bazon Brock steht, und an dem unter anderem Kinderbuch-Illustrator Wolf Erlbruch lehrt, gibt es nicht. Allerdings gibt es innerhalb des Fachbereichs schon seit Jahren interne Querelen, bei denen immer wieder um Ausstattung und Strukturen des Fachs gestritten wurde – und das mit harten Bandagen. Zuletzt warfen die Studenten in einem Protest-Flugblatt dem Fachbereich vor, „ausgeraubt und blockiert“ zu werdern. Auf der Gegenseite war unter anderem mangelnde Kompromissfähigkeit moniert worden (ausführlicher Hintergrund-Bericht folgt).
von Andreas Lukesch

Gefunden und im selben Wortlaut nachzulesen hier:
www.wz-newsline.de

WDR, Studio Wuppertal:
Reaktionen auf Fachbereichsschliessung

Wuppertaler Studenten und Professoren des Fachbereichs Kommunikationsdesign kritisieren die Entscheidung der Hochschulleitung, ihren Studiengang auslaufen zu lassen. Professor Günther Schmitz sagte dem WDR: „Unsere Ausbildung ist am Vorbild einer Eliteuni orientiert. Das heißt: Wir haben kleine Studentengruppen, individuelle Betreuung, wir haben Lehrer, die international renommiert sind. Das sind alles Kriterien, die man für Eliteunis gelten lässt. Möglicherweise kann es sein, dass sich die bergische Universität nicht als Eliteuni versteht und insofern kann es sein, dass unser Studiengang nicht mehr in die Universität Wuppertal passt.“ Der Rektor der Universität hatte als einen Grund für die Schließung des Studiengangs die geringe Quote von eingeschriebenen Studenten genannt.

Gefunden und im selben Wortlaut nachzulesen hier:
www.wdr.de/studio/wuppertal

Beitrag Lokalzeit Bergisches Land:
www.wdr.de/mediathek

16.07.2009

Die WZ schreibt:
Die Designer und ihr Ende: „Das war Krieg“
von Andreas Lukesch

Die Uni schließt ihr renommiertes Fach Kommunikationsdesign. Dahinter steht die Geschichte eines fast zehn Jahre andauernden, selbstzerstörerischen Streits.

Wuppertal. Das Aus für die Kommunikationsdesigner an der Uni (die WZ berichtete) hat im Fach zu einem Schock geführt. Dass etwas passieren würde, war allen klar. Dass die Entscheidung von Rektor und Hochschulrat aber so endgültig ausfallen könnte, überraschte selbst den Dekan des Fachbereichs F, Ulrich Heinen.

Wuppertal verabschiedet sich von einem Vorzeigestudienfach, das einst der legendäre Selbstdarsteller Bazon Brock zu bundesweiter Blüte gebracht hatte. Sein Abschied vor acht Jahren markierte den Anfang eines zermürbenden Kampfes um Mittel, Einfluss und Personal. Ein Konflikt, der offenbar mit beispielloser Schärfe geschürt wurde. Dabei hatte das Studienfach gerade eine späte, aber erfolgreiche Akkreditierung hinter sich gebracht. Als Friedenssignal reichte dies jedoch nicht aus. In der internen Kommunikation wiederholen sich immer wieder Begriffe wie Schlammschlacht, Boykott, Ausverkauf und Maßlosigkeit. Und das sind noch die harmloseren Formulierungen.

Während hinter den Kulissen viel Persönliches ausgetauscht wurde, kristallisierten sich als Hauptakteure des Konflikts der Kommunikationsdesigner Hans Günter Schmitz, Dekan Heinen und die Rektoren Volker Ronge sowie dessen Nachfolger Lambert T. Koch heraus. Heinen und Koch haben den Protest Studierender aus dem Fach bereits hautnah erfahren – Koch bei einer Protestveranstaltung im Rektorat, Heinen bei einer Reihe kreativer persönlicher Angriffe innerhalb des Fachbereichs.

Aber was kann so bedeutend sein, dass an einem Fachbereich fast ein Jahrzehnt Krieg herrscht, wie es ein Insider beschreibt? Schmitz spricht von demokratischen Mängeln. Entscheidungen fielen ohne Mitspracherecht, Professoren-Stellen würden nicht besetzt, Konzepte nicht berücksichtigt. Interna, die für ihn keine Schließung rechtfertigen: „Wir sind erfolgreich.“

Zulassungszahlen und Schlichtungsversuche

Auf der anderen Seite heißt es, die Kommunikationsdesigner seien absolut kompromissunfähig und überzogen in ihren Forderungen. Dabei gab es immer wieder Schlichtungsversuche und Bemühungen, dem Fach neue Möglichkeiten zu eröffnen. Darunter die Idee, das Fach aus der Schusslinie zu nehmen und mit den Druck- und Medientechnikern zusammenzuführen. Ein Konzept mit Zukunft – da waren sich eigentlich alle einig.

Dennoch scheiterte die Reform, genau wie eine Abteilungslösung mit neuen Zuständigkeiten. Schließlich kam die Forderung nach Autonomie für das Fach als eine Art Radikalausweg. Zwar setzt die moderne Hochschulpolitik auf Selbstverwaltung von und an Universitäten – aber nur, wenn sie sich rechnet. Und da waren und sind die Ausgangsvoraussetzungen nicht eben günstig. Die Bewerberzahlen gehen seit Jahren zurück. Zulassungen und Einschreibungen sind mit rund 20 Studienanfängern zum Wintersemester noch überschaubarer (insgesamt 235 Studierende).

Dagegen stehen zehn Professoren-Stellen, von denen eine gestrichen wurde und eine weitere nicht besetzt ist. Das Verhältnis Studenten zu Professoren ist objektiv eher komfortabel. Das ruft Neider und Rechner auf den Plan und wirft die Grundsatzfrage auf: Was ist wichtiger? Wirtschaftlichkeit oder Freiräume für individuelle Betreuung?

Für die Uni-Leitung war jedenfalls der Punkt erreicht: Eine Zukunftslösung gibt es nicht. „Wir haben wirklich alles versucht“, so Koch, der im eben erst erschienenen Uni-Magazin noch von einem „zukunftsträchtigen Studiengang“ spricht. Gleichwohl wird erst einmal weiterstudiert. In fünf Jahren ist ganz Schluss. Was dann geschieht, hängt von der angestrebten Kooperation mit der Folkwang Hochschule ab. Ende offen.

Gefunden und im selben Wortlaut nachzulesen hier:
www.wz-newsline.de

Radio Wuppertal berichtet:
Kommunikationsdesigner für Preis nominiert

Fast zeitgleich zu der Nachricht, dass die Uni das Fach Kommunikationsdesign aufgibt, wurde ein Projekt aus dem Fach für eine Auszeichnung nominiert. Studenten unter Leitung von Professor Hans-Günter Schmitz wurden für den NRW-Designpreis des Landes NRW vorgeschlagen. Sie haben die Entwicklung und Positionierung von Marken simuliert – allerdings parodistisch. Über 80 nicht ganz ernst gemeinte neue Produkte wurden konzipiert. Der NRW-Designpreis ist mit 24.000 Euro dotiert. Die Gewinner werden im September bekannt gegeben.

Gefunden und im selben Wortlaut nachzulesen hier:
www.radiowuppertal.de

17.07.2009

Pressemitteilung
Iris Preuß-Buchholz MdL,Landtag Nordrhein-Westfalen:
Preuß-Buchholz: Studiengebühren führen zum Ende des Kommunikationsdesigns

Die Landtagsabgeordnete (SPD) ist entsetzt über die Schließung des Studienganges Kommunikationsdesign an der Bergischen Universität in Wuppertal. Die Anzahl der Bewerber ist nach Einführung der Studiengebühren eingebrochen: „Es kann doch nicht sein, dass die Studiengebühren, die in Düsseldorf nicht erhoben werden, zum aus für dieses Qualitätsstudium in Wuppertal führen. Wenn die Landesregierung das unter freiem Markt an den Hochschulen versteht, ist der Schuss nach hinten losgegangen.“ Die Region verliert einen „Exzellenzstudiengang“, der von mindestens nationaler Bedeutung war. Als Mitglied des Wissenschaftsausschusses des Landes NRW will sich die Politikerin dafür einsetzen, dass der Studiengang fortgesetzt wird:

Für eine Industriestandort wie Solingen, wo Design, Marketing- und Kommunikation eine wichtige Rolle für den Markterfolg spielen, ist ein ortsnahes, hochqualifiziertes Studium unverzichtbar.

Iris Preuß-Buchholz fordert auch den Solinger Oberbürgermeister Franz Haug als geborenes Mitglied des Kuratoriums der Bergischen Universität auf, sich für den Erhalt des Studiengangs einzusetzen.

Die Solinger Abgeordnete hatte noch unlängst Kontakt zu einer erfolgreichen Solinger Absolventin dieses Studienganges. Die junge Fotografin Patricia Eichert hatte das ausgefallene Titelbild für die Homepage von Iris Preuß-Buchholz inszeniert und gestaltet.

www.iris-preuss-buchholz.de

20.07.2009

Seit heute ist unter: www.ipetitions.com/petition/uniwtal_kd eine »Online-Petition« für den Erhalt und die Weiterentwicklung des Studiengangs Kommunikationsdesign an der Bergischen Universität Wuppertal zu finden

21.07.2009

Stellungnahme/Medieninformation
des Studienganges Kommunikationsdesign zum Beschluss der Hochschulleitung vom 14. Juli 2009, den Studiengang Kommunikationsdesign zu schließen.

Presseinfo-KD PDF

Artikel aus der WZ vom 21.07.2009:
WZ-Artikel PDF

Radio Wuppertal berichtet:
Kommunikationsdesigner kämpfen weiter

Professoren und Absolventen im Fach Kommunikationsdesign wollen ihr Fach an der Wuppertaler Uni retten. Wie berichtet hatte die Uni beschlossen, den Studiengang abzuschaffen - angeblich wegen rückgängiger Bewerberzahlen. Die Dozenten betonen, es gebe zwar tatsächlich weniger Bewerber, aber immer noch deutlich mehr als Studienplätze. Der Sprecher der Professoren, Hans-Günter Schmitz argwöhnt, die Schließung sei eine Strafe, weil man nicht zu jedem Vorschlag aus dem Rektorat ja gesagt habe. Derweil haben ehemalige Studenten eine Petition zum Erhalt des Faches Kommunikationsdesign ins Internet gestellt. Bis heute (Dienstag) Mittag hatten die schon mehr als 350 Menschen unterzeichnet.

Gefunden und im selben Wortlaut nachzulesen hier:
www.radiowuppertal.de/aktuell

22.07.2009

Pressemitteilung der Stadt Remscheid:
Beabsichtigte Schließung des Studienganges Kommunikationsdesign an der Bergischen Universität Wuppertal

Mit Schreiben vom gestrigen Tag wandte sich Prof. Dr. Hans Günther Schmitz an Oberbürgermeisterin Beate Wilding und informierte über die beabsichtigte Schließung des Studienganges Kommunikationsdesign an der Bergischen Universität Wuppertals. Auf dieses Schreiben antwortete die Remscheider Oberbürgermeisterin am heutigen Tage wie folgt:

“Sehr geehrter Herr Professor Schmitz,

mit großer Besorgnis habe ich Kenntnis erlangt von der beabsichtigten Schließung des Studienganges Kommunikationsdesign an der Bergischen Universiät Wuppertal.

Diese Ankündigung verwunderte mich um so mehr, als dass auf Seite 10 der mir vorliegenden aktuellen Ausgabe des Uni-Magazins der Rektor Ihrer Hochschule in Zusammenhang mit der erfolgreichen Akredittierung des Bachelor-Studienganges Kommunikationsdesign bei der AQAS Bonn wie folgt zitiert wird: „Ich bin sehr erleichtert über den schlußendlichen Erfolg unserer Anstrengungen. Endlich hat dieser zukunftsträchtige Studiengang seine gesicherte Grundlage!“

Diese klaren Worte verstehe ich als Bekenntnis der Hochschulleitung zum Studiengang Kommunikationsdesign, der auch von jungen Remscheiderinnen und Remscheidern besucht wird und den es im Bergischen Land zu erhalten gilt.

Kommunikationsdesign blickt auf eine lange Tradition im Bergischen Land zurück. Der in Remscheid geborene Künstler Gerd Arntz begründete gemeinsam mit Otto Neurath die Wiener und Amsterdamer Schule und legte damit die Grundlage für eine moderne Bildsprache, ohne die unsere Welt nicht mehr vorstellbar wäre.

In diesem Geiste muß sich das Bergische Land als eine Ideeschmiede verstehen. Im besten Sinne also als eine Heimat des Entdeckens, Erfindens und Entwerfens, die mit Qualität, Tradition und Innovation für sich überzeugen kann. Die beabsichtigte Schließung des Studienganges Kommunikationsdesign steht hierzu meiner Meinung nach im Widerspruch, verlieren wir in der Bergischen Region doch ohne Not ein Alleinstellungsmerkmal.

Ich appelliere an die Hochschulleitung und alle Beteiligten, im Sinne der Aufrechterhaltung des bestehenden Studiengangs zu wirken. Ich bitte alle Hochschullehrer des Studiengangs darum, an der Hochschule zu verbleiben, wir können es uns nicht leisten, ihr Wissen und Können an andere Einrichtungen und Universitäten außerhalb unserer Region zu verlieren.

Es zeugte von Kreativität und Gestaltungswillen, wenn es gelänge, die Schließung des Studiengangs Kommunikationsdesign abzuwenden und diese Debatte nicht einem Abgesang sondern einem Aufbruch gleichkäme.

Die Remscheiderinnen und Remscheider haben großes Interesse an einem derartigen Aufbruch, für dessen Moderation mit Sicherheit auch meine Amtskollegen in Wuppertal und Solingen gemeinsam mit mir zur Verfügung stehen werden.

Selbstverständlich stehe auch ich Ihnen für ein persönliches Gespräch zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Beate Wilding”

Das Schreiben wurde gleichfalls dem Rektor der Bergischen Universität Wuppertal, Herrn Prof. Dr. Lambert T. Koch, übersandt.

Herausgeber:
Stadt Remscheid, Die Oberbürgermeisterin
Büro der Oberbürgermeisterin, 42849 Remscheid
Telefon (0 21 91) 16-25 58, Telefax (0 21 91) 16-1 25 58, eMail wiertz@str.de

Hausanschrift: Theodor-Heuss-Platz 1, 42853 Remscheid

Das Solinger Tageblatt schreibt:
Protest auf Studiengang-Aus

Wuppertal. Nachdem der Rektor der Bergischen Universität Wuppertal, Lambert T. Koch, bekannt gegeben hat, dass der Studiengang Kommunikationsdesign eingestellt wird (ST berichtete), mehren sich Protest-Stimmen. Die Solinger Landtagsabgeordnete Iris Preuß-Bucholz (SPD) äußert sich „entsetzt“ darüber, „dass die Studiengebühren, die nicht in Düsseldorf erhoben werden, zum Aus für dieses Qualitätsstudium führen“. Für einen Industriestandort wie Solingen, wo Design, Marketing und Kommunikation eine wichtige Rolle für den Markterfolg spiele, sei ein ortsnahes, hochqualifiziertes Studium unverzichtbar. „Hat exzellente Ausbildung in der Region keine Zukunft?“, fragt der Sprecher des Studiengangs, Professor Hans Günter Schmitz: „Im Juni erhalten wir die Bestätigung der erfolgreichen Akkreditierung des Studiengangs mit sehr guten Bewertungen, und im Juli verkündet der Rektor die Schließung. Das macht keinen Sinn.“ Auch das Argument mangelnder Quote bei den Einschreibungen sei nicht nachzuvollziehen. Die Zahlen der letzten Jahre seien vor der Akkreditierung bekannt gewesen. Erste Zahlen für den akkreditierten Bachelor-Studiengang gäbe es indes erst nach dem nächsten Bewerbungs- und Aufnahmeverfahren im Frühjahr 2010. Der renommierte Illustrator und „Von der Heydt“-Preisträger Wolf Erlbruch, ebenfalls Professor im Studiengang Kommunikationsdesign, empfindet das Vorgehen der Hochschulleitung und die Aktivitäten gegen den Studiengang als „Schande für die Hochschule und die Region“. Professor Tönis Käo, emeritierter Lehrstuhlinhaber für Industrial Design an der Bergischen Uni, erklärt: „Um die Qualität der Lehre zu wahren, muss das Kommunikationsdesign an die Folkwangschule umsiedeln, oder die Universitätsleitung lässt sich eines Besseren belehren.“ Es sei ein Skandal, wie der Studiengang demontiert und die Folgen für den Standort Wuppertal billigend in Kauf genommen würden, meint der für seine Diplomarbeit mehrfach ausgezeichnete Kommunikationsdesigner Marcus Sonntag. red

Gefunden und im selben Wortlaut nachzulesen hier:
www.solinger-tageblatt.de

Page-Online schreibt:
Petition: Studiengang Kommunikationsdesign an der Uni Wuppertal erhalten

Der Studiengang Kommunikationsdesign am Fachbereich Kunst & Design der Bergischen Universität Wuppertal soll nach Beschluss des Hochschulrats und Rektorats zum Wintersemester 2009/10 eingestellt werden. Aus diesem Grund wurde eine Petition für den Erhalt des Studiengangs ins Leben gerufen, welche die Universität Wuppertal unter Anderem dazu auffordert, statt einer Streichung den Studiengang auf hohem Niveau zu halten und weiterzuentwickeln. Die Petition kann man auf folgender Website unterzeichnen http://www.ipeitions.com/petition/uniwtal_kd/

Gefunden und im selben Wortlaut nachzulesen hier:
www.page-online.de/weblog

Pressemitteilung der SPD Remscheid:
Armutszeugnis für das Bergische Land
Schließung des Studiengangs Kommunikationsdesign

Mit Unverständnis reagiert Lothar Krebs, Vorsitzender der SPD Remscheid, auf die geplante Schließung des Studiengangs Kommunikationsdesign an der Bergischen Universität Wuppertal: „Der international renommierte Studiengang ist das Herzstück der Kreativ-Branche im bergischen Städtedreieck. Er ist für unsere Region kulturell und auch wirtschaftlich unersetzlich. Zahlreiche Unternehmensgründungen und Kooperationen mit den Kommunen und Institutionen im Bergischen zeugen von seiner Produktivität. Ein Umzug nach Essen wäre eine herber Schlag für das Bergische Land“.

Für den Industriestandort Remscheid, wo Innovation, Gestaltung und Kommunikation eine wichtige Rolle für den Markterfolg spielen, ist ein ortsnahes, hochqualifiziertes Studium unverzichtbar. „Die Universität tut anscheinend alles, um den Kontakt zur Region und den hiesigen Unternehmen auf ein Minimum zurückzufahren“, so Krebs weiter.

Gefunden und im selben Wortlaut nachzulesen hier:
www.spd-remscheid.de

23.07.2009

Pressemitteilung zur Petition für den Erhalt von Kommunikationsdesign an der Uni Wuppertal hier als PDF


Erste Reaktion auf obige Pressemitteilung; Die WZ schreibt:
Kommunikationsdesign: Petition und Politiker-Reaktionen zur Schließung
 
Wuppertal. Die Schließung des Fachs Kommunikationsdesign an der Uni erreicht nun auch die Politik. Remscheids Oberbürgereisterin Beate Wilding (SPD) hat sich für einen Erhalt des Studiengangs ausgesprochen. Auch der Fachbereich hat seine Sicht der Dinge in einem Brief an die Politiker der Region formuliert.
Alumni des Studiengangs sprechen sich in einer Online-Petition für den Erhalt aus. Mehr als 700 Menschen, darunter prominente Absolventen des Studienganges sowie Professoren aus ganz Deutschland, haben seit der Freischaltung am 20. Juli unterzeichnet.

Gefunden und im selben Wortlaut nachzulesen hier:
www.wz-newsline.de

WDR, berichtet:
Appell für Studiengang “Kommunikationsdesign”

Die Remscheider Oberbürgermeisterin Beate Wilding appelliert an die Leitung der Bergischen Universität, den Studiengang Kommunikationsdesign nicht zu schließen. Sollte die Entscheidung Bestand haben, verlöre die Region ohne Not ein Alleinstellungsmerkmal. Wilding bot ihre Unterstützung an, Lösungen für den Erhalt des Studiengangs zu suchen.

Artikel nur über die Suche unter www.wdr.de zu finden

24.07.2009

fontblog schreibt:
Kommunikationsdesign an der Uni Wuppertal erhalten

Hochschulrat und Rektorat der Bergischen Universität Wuppertal haben überraschend entschieden, den Studiengang Kommunikationsdesign am Fachbereich Kunst und Design zum Wintersemester 2009/10 auslaufend einzustellen. Der Studiengang hat eine lange Historie, die von der Barmer Kunstgewerbeschule von 1894 über die Werkkunstschule bis heute reicht.
Seit dem 20. Juni 2009 gibt es eine Online-Petition für den Erhalt und die Weiterentwicklung des Studiengangs Kommunikationsdesign an der Bergischen Universität Wuppertal. Wer der Ansicht ist, der Studiengang müsse weiter bestehen: Bitte sofort unterschreiben!

Gefunden und im selben Wortlaut nachzulesen hier:
www.fontblog.de

spatium – Magazin für Typografie dokumentiert HIER in einem Artikel die Petition.

WDR, Studio Wuppertal berichtet:
Offener Brief zum Streit um Kommunikationsdesign
Im Streit um die Schließung des Studienganges Kommunikationsdesign an der Bergischen Universität haben sich mehrere Professoren zu Wort gemeldet. In einem offenen Brief schreiben sie, eine Gruppe von Kommunikationsdesignern um Professor Günther Schmitz habe jahrelang überfällige Anpassungen blockiert. Wegen dieses Dauerstreits sei keine andere Wahl geblieben als den Studiengang zu schließen.

Gefunden und im selben Wortlaut nachzulesen hier:
www.wdr.de/studio/wuppertal

Rene Wanner’s Poster Page:
News: Petition Kommunikationsdesign an der Uni Wuppertal erhalten

The following text is a petition, in german, to keep the departement of communication design of the University of Wuppertal, Germany, alive. The authorities had decided to close it after the retirement of Uwe Loesch.

Gefunden und im selben Wortlaut nachzulesen hier:
www.posterpage.ch

slanted berichtet HIER

Der Deutsche Werkbund NW weist HIER auf die Petition hin

Leserbrief (HIER) von Prof. Heribert Birnbach als Reaktion auf einen Artikel (HIER) aus der Bergischen Morgenpost

Pressemitteilung von Juergen Kucharczyk, SPD, MdB:
WUPPERTAL, 24. JULI 2009
Kein Ausverkauf an der Bergischen Universität!
Kucharczyk setzt sich für Erhalt des Studiengangs Kommunikationsdesign ein

‘Bergische Region kann von diesem Kreativ-Pool nur profitieren.’ - Jürgen Kucharczyk MdB. Zur geplanten Schließung des Studiengangs Kommunikationsdesign an der Bergischen Universität Wuppertal erklärt der bergische Bundestagsabgeordnete Jürgen Kucharczyk:

“Die geplante Schließung des Studiengangs Kommunikationsdesign hat mich sehr überrascht und empört. Es kann nicht sein, dass ausgerechnet der Studiengang, dessen Absolventinnen und Absolventen die höchste Gründungsquote der Universität haben, vor dem Aus stehen soll. Die Universität hat die Kommunikationsdesign - Studenten in der Vergangenheit offensichtlich gut ausgebildet und auf die Selbstständigkeit vorbereitet. Die gesamte bergische Region kann von diesem Kreativ-Pool nur profitieren.

Meine Unterstützung gilt in erster Linie den Studentinnen und Studenten, die aufgrund einer fehlgeleiteten Hochschulpolitik der NRW-Landesregierung mit Studiengebühren zu kämpfen haben und ihre Kreativität, die so wichtig ist für die Ideenschmiede der bergischen Region, nicht ausleben dürfen.

In einem Brief an den Universitätsrektoren habe ich meine Bedenken zum Ausdruck gebracht und Prof. Dr. Koch aufgefordert, seine Entscheidung erneut zu überdenken. Das Echo – nicht nur aus der Politik - in den vergangenen Tagen lässt mich hoffen, dass dort offensichtlich das letzte Wort noch nicht gesprochen ist.”

www.juergen-kucharczyk.de

Um an dieser Stelle den Artikel nicht ins Unendliche laufen zu lassen, sei ab hier auf www.wirsindkd.de verwiesen. Dort werden weiterhin alle relevanten Meldungen und Artikel gesammelt und zur Verfügung gestellt.